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Meisterschwanden

Partnerorganisation

Schule Meisterschwanden

Themen

  • Wegweisung der Jugendlichen von öffentlichen Orten
  • Beleidigungen und Drohungen beider Seiten
  • Sachbeschädigung durch Jugendliche
  • Littering
  • Lärmbelästigungen
  • allgemeine Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Jugendlichen und Erwachsenen
  • Öffnungszeiten der kirchlichen Jugendtreffs
  • fehlender Jugendtreff für 15- bis 20Jährige
  • mangelnder Fortschritt in der Umsetzung eines versprochenen Skaterparks

Ablauf

Die Dialogveranstaltung fand am 22. September 2009 statt. Rund 100 Personen waren anwesend. Obwohl der Anteil der teilnehmenden Erwachsenen überwog, nahm eine beachtliche Anzahl Jugendliche am Anlass aktiv teil.
Die einzelnen Teile der Veranstaltung wurden jeweils von einer jugendlichen und einer erwachsenen Person moderiert. Die Vertreter von NCBI Schweiz führten die Veranstaltung nach einer Begrüssung durch alle Beteiligiten ein.
Anfangs wurde die bisherige Arbeit in der Gruppe präsentiert.
Anschliessend wurden Plakate und Videos von Schüler/innen präsentiert. Diese zeigten einerseits die Problematik, dass Jugendliche immer wieder weggewiesen werden, und andererseits Entwürfe für einen Ort, an dem sich Jugendliche aufhalten könnten, auf.
Im Zentrum der Veranstaltung stand eine Diskussion in altersdurchmischten Kleingruppen (bestehend aus dem Publikum und den moderierenden generationenübergreifenden Teams) zu den Fragen "Wie geht es zwischen Jugendlichen und Erwachsenen in der Gemeinde und der Region?" und "Was braucht es, um die Situation zu verbessern". Die Resultate wurden auf Plakaten gesammelt und im Plenum vorgestellt. Die Moderation fasste die wichtigsten gemeinsamen Punkte zusammen und stellte diese zur Diskussion. Stellungnahmen aus dem Publikum wurden entgegengenommen und es konnten Personen für die weitere Arbeit gewonnen werden. Die Resultate bestätigten den in der Vorbereitung erarbeiteten Lösungsansatz eines neuen Aufenthaltsortes für Jugendliche.
Als letzter Teil wurde ein Rollenspiel vorgeführt, das verschiedene Möglichkeiten von Reaktionen auf störende Jugendliche zeigte. Dabei wurde eine konstruktive Alternative vorgeschlagen.
Zum Abschluss wurden Rückmeldungen zur Veranstaltung entgegengenommen und die Beteiligten zu einem anschliessenden Apero eingeladen. Währenddessen konnten verschiedene Einzelgespräche geführt und eine erweiterte Steuergruppe für die fortführende Arbeit zusammengestellt werden.

Weitere Schritte

Nach der Dialogveranstaltung wurden Gespräche mit der Gemeinde aufgenommen, um die Umsetzung der Lösungsansätze zu diskutieren. Die Gemeindepolitik schickte eine Vertretung zu den Sitzungen der altersdurchmischten Steuergruppe. Dies führte zu einer formellen EInladung für eine Präsentation vor dem versammelten Gemeinderat. Die Gemeinde Meisterschwanden entschied sich darauf, durch eine Fachstelle die Situation einschätzen zu lassen und ein Konzept für die lokale Jugendarbeit zu entwickeln.